Alle Artikel von Iris Aminzada

Vorfahrt für die Gesundheit

Baulogistik für das Universitätsklinikum Kiel

Bis 2021 investiert das Land Schleswig-Holstein 520 Mio. Euro in die Standorte Kiel und Lübeck, um den einzigen Maximalversorger des Landes für zukünftige Herausforderungen fit zu machen. Die Bauarbeiten finden in unmittelbarer Nähe zum laufenden Krankenhausbetrieb auf dem dicht bebauten Klinikgelände statt. Bei einer Bauzeit von circa 6 Jahren ist es eine Herausforderung,  während der Bauphase den Überblick zu behalten und die Abläufe auf der Baustelle zu koordinieren.


Freie Fahrt für Rettungsfahrzeuge

Bei dieser Aufgabe unterstützt Zeppelin Streif Baulogistik die Arge-Partner, BAM Deutschland AG und VAMED Health Project GmbH. Mithilfe eigens entwickelter Online-Tools löst der Baulogistiker eine wichtige Anforderung: Der laufende Betrieb des Krankenhauses und die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge sind zu jeder Zeit und in jeder Bauphase sicher gestellt.

Erweiterung und Sanierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel
Fit für die Zukunft: Erweiterung und Sanierung des Universitätsklinikums in Kiel
Quelle: Bildrechte Arge UKSH BAM/VAMED

Zulieferverkehr online steuern

So melden die Lieferanten im Online-Avisierungs-System ihre Transporte online an, bekommen Zeitfenster und Entladezone zugewiesen und können Geräte für die Entladung hinzubuchen. Das schafft die notwendige Transparenz, um alle eingehenden Materialströme zu koordinieren und zu dokumentieren. An der Zufahrt betreiben die Baulogistiker einen Zutrittscontainer mit Drehkreuz und Schranke und stellen so die Umsetzung vor Ort sicher.


Gesicherter Zutritt

Zugleich überwacht der Baulogistiker mit Hilfe des Online-Zutrittskontrollsystems Zeppelin InSite 3.0 den Personenverkehr auf dem Bauvorhaben. Alle Gewerke registrieren online ihr Personal inklusive der geforderten Unterlagen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass nur berechtige Personen die Baustelle betreten. Die Zutrittsdaten sind in Echtzeit abrufbar, so dass Bauherr und Arge-Partner immer einen aktuellen Überblick haben.

Hauptaufgabe für die Baulogistiker: Freie Zufahrt für Rettungsfahrzeuge.
Vorfahrt für die Gesundheit: Die Baulogistiker regeln den Baustellenverkehr so, dass Rettungsfahrzeuge immer freie Fahrt haben.

Auf den Plan gerufen

Baulogistik für das Dorotheen Quartier


Der Bauherr investiert über 200 Millionen in das neue Stadtquartier. Das geplante Ensemble wird in drei Gebäuden auf sechs bis neun Stockwerken Büros, Einzelhandelsflächen und 20 hochwertige Wohnungen beheimaten. Wenn im Frühjahr 2017 das Dorotheen Quartier eröffnet, hat sich der ehemalige Hinterhof von Breuninger in ein urbanes Viertel mit hoher Aufenthaltsqualität gewandelt.


Baulogistik von Anfang an


Aufgrund der Lage hat der Bauherr bereits in der Planungsphase baulogistische Expertise hinzugezogen. „Im Herbst 2014 haben wir alle baulogistischen Anforderungen analysiert und Maßnahmen für eine effiziente logistische Abwicklung empfohlen“, erläutert Ralf Brinckmann, Bereichsleiter Logistics Consulting & Management bei Zeppelin Streif Baulogistik. Ergebnis waren ein Baulogistikhandbuch und Baulogistikphasenpläne. Das Handbuch ist wichtiger Bestandteil bei der nachfolgenden Vergabe der Bauleistungen, um die Umsetzung der Empfehlungen zu gewährleisten.


Zeppelin Streif Baulogistik betreibt die Containeranlage auf dem Bauvorhaben
Zeppelin Streif Baulogistik betreibt die Containeranlage auf dem Bauvorhaben

Logistikkoordination vor Ort


Seit Dezember 2015 koordiniert Zeppelin Streif Baulogistik mit einem Team vor Ort die Baulogistik. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Steuerung der Materialströme und der Personenkontrolle. Mit Unterstützung des Online-Avisierungs-Systems (OAS) melden die Nachunternehmer und Lieferanten ihre Transporte an. Die Logistiker erstellen auf dieser Basis aktuelle Versorgungskonzepte und legen Ladezonen und Lagerort fest. So ist sichergestellt, dass alle Ressourcen für eine zügige Verbringung der Materialien an ihren Einsatzort zur Verfügung stehen.


Zutrittskontrolle online


Erstmalig kommt für die Personenkontrolle das neue Zutrittskontrollsystem InSite 3.0 zum Einsatz. Das System ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Zutrittskontrolle, die das Unternehmen im Jahr 2000 am Markt eingeführt hatte. Seither sorgt Zeppelin InSite zuverlässig dafür, dass nur autorisierte Personen auf die Baustelle gelangen und minimiert so das Risiko der Kettenhaftung. Die neue Version 3.0 ist das erste webbasierte Zutrittskontrollsystem für Baustellen. Für alle Baubeteiligten bedeutet das mehr Transparenz, mehr Effizienz und eine verbesserte Flexibilität. So sieht der Kunde beispielsweise über das integrierte baubetriebliche Berichtswesen, ob seine Planung mit den eingesetzten Mitarbeitern auf der Baustelle einzuhalten ist.


Jederzeit informiert: Mit dem neuen Online-Zutrittskontrollsystem Zeppelin InSite 3.0
Jederzeit informiert: Mit dem neuen Online-Zutrittskontrollsystem Zeppelin InSite 3.0

Baulogistikplanung: Gut geplant ist halb gewonnen


Mit einer professionellen Baulogistikplanung hat der Bauherr eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Abwicklung des Bauvorhabens geschaffen. Doch ein guter Plan ist nur eine Seite der Medaille. „Wir freuen uns, dass der Bauherr uns mit der Logistikkoordination beauftragt hat und wir so die Gelegenheit haben, unseren Kunden von der Planung bis zur Eröffnung zu begleiten.“ kommentiert Christoph Afheldt, gebürtiger Stuttgarter und Geschäftsführer von Zeppelin Streif Baulogistik.


Pressemitteilung

Experten für Baulogistik tauschen sich aus

 1. IIR Konferenz Baulogistik in Wien

In der kommenden Woche findet in Wien vom 15. bis zum 16. März die 1. IIR Konferenz Baulogistik statt. Thema ist das Zusammenspiel von Versorgungs-, Entsorgungs- und Baustellenlogistik. Dominik Müller, Geschäftsführer von Zeppelin Streif Baulogistik Österreich wird bei dem Expertentreffen zum Thema innerstädtische Baulogistik vortragen.


 

Dominik Müller, Geschäftsführer Zeppelin Streif Baulogistik Österreich


Baulogistikexperte Dominik Müller, Geschäftsführer von Zeppelin Streif Baulogistik Österreich, spricht auf der 1. IIR Konferenz Baulogistik in Wien

Mit den Projekten Park Hyatt Vienna inmitten des 1. Wiener Bezirks und dem gerade erst fertig gestellten Erste Campus am Quartier Belvedere hat Müller bereits zwei prestigeträchtige, innerstädtische Baulogistikprojekte in Österreich verantwortet. Die logistische Herausforderung beim Park Hyatt, das 2014 eröffnete, waren die exponierte Lage mitten im touristischen Zentrum von Wien und die zeitgleich durchgeführte Neugestaltung der Fußgängerzone, die das Luxushotel umgibt. Außerdem musste sich die Baustelle die beengte Anliefersituation mit einer weiteren Großbaustelle in direkter Nachbarschaft teilen. Beim Bauvorhaben Erste Campus haben die Lage an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt Wiens und die Größe des Projekts dazu geführt, dass sich der Bauherr einen erfahrenen Baulogistiker an die Seite holte.


Die Entsorgungslogistik beim Park Hyatt Vienna fand auf engstem Raum statt. Zeppelin Streif Baulogistik erzielte dabeo Quoten von bis zu 40 Prozent stofflicher Wiederverwertung


Effiziente Entsorgungslogistik auf engstem Raum brachten beim Projekt Park Hyatt Vienna Traumquoten: Bis zu 40 Prozent stoffliche Wiederverwertung


Auf der Fachtagung tauschen sich international anerkannte Experten aus und beleuchten baulogistische Fragestellungen. Themenschwerpunkt ist die neue Recycling-Baustoffverordnung Österreichs, die seit dem 1.1.2016 in Kraft getreten ist und die Folgen für die Entsorgungslogistik.




Mehr Informationen zur Tagung


Fotos: Zeppelin Streif Baulogistik GmbH

Baustromkosten immer im Blick

Zeppelin Streif Baulogistik: 15 Jahre EVU für die Bauwirtschaft

Ende der Neunziger versprachen sich Politik, Wirtschaft und Konsumenten sinkende Energiepreise von der Liberalisierung der Energiemärkte. Seit der Jahrtausendwende sind die Strompreise jedoch um 106 Prozent gestiegen. Das entspricht einer jährlichen Steigerung um sieben Prozent. Und im kommenden Jahr stehen wieder deutliche Preiserhöhungen ins Haus. Das Energieversorgungsunternehmen (EVU) Zeppelin Streif Baulogistik spart seit 15 Jahren Stromkosten für Baustellen.

 

 

Steigende Baustromtarife 2016

Zwar erwarten Stromexperten einen weiter sinkenden Börsenstrompreis, Fachleute rechnen für 2016 mit einem Preis von 3,25 Cent pro Kilowattstunde (kWh), dennoch werden sich die Preise für Unternehmen und Verbraucher erhöhen. Grund ist ein weiterer Anstieg von Steuern, Abgaben und Umlagen. Im kommenden Jahr steigt insbesondere die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 6,17 Cent/kWh auf 6,35 Cent/kWh. Ebenso steigen die Kraft-Wärme-Kopplung-Umlage, die §19 StromNEV-Umlage und die Offshore-Umlage. Für die Netzentgelte wird bundesweit eine durchschnittliche Steigerung von 5,4 Prozent erwartet.

Ein Anbietervergleich lohnt sich

Nach Aussage des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie sind Hauptpreistreiber im Baugewerbe die starken Preissteigerungen bei Material und Energie. So stieg der Erzeugerpreisindex für Energie auf Basis von 1995 um 70 Prozent. Stromkosten sparen lohnt sich daher. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass durch einen Anbieterwechsel zum Baustromspezialisten wie Zeppelin Streif Baulogistik bis zu 20 Prozent Ersparnis möglich sind.

Stromsteuerentlastung bis zum 31.12.2015 beantragen

5,13 Euro pro verbrauchter Megawattstunde (MWh) Rückerstattung für das letzte Kalenderjahr sind drin, wenn die Stromentnahme nachweislich zu betrieblichen Zwecken erfolgte. Bis Ende dieses Jahres ist wieder die Stromsteuerentlastung nach §9 StromStG zu beantragen. Der Antrag kann auf dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beim zuständigen Hauptzollamt erfolgen. Bei einer Baustelle mit einem Jahresstromverbrauch von 500 MWh kommen schnell vierstellige Beträge zusammen. Zeppelin Streif Baulogistik unterstützt seine Kunden bei der Beantragung.

Energieversorgungsunternehmen für die Bauwirtschaft

Seit 2000 ist die Zeppelin-Tochter spezialisierter Baustromlieferant. Aufgrund der Erfahrungen in der Planung, Montage und Betreuung der Elektro-Baustelleinrichtung und der damit verbundenen Kenntnisse der Bauprozesse ist der Energielieferer in der Lage, den Strombedarf einer Baustelle genau einzuschätzen. Das bedeutet günstige Stromtarife, Transparenz, klare Verträge ohne Mehr- und Mindermengen und Kalkulationssicherheit für die Kunden. Das gilt auch für Ökostrom auf Basis von 100 Prozent erneuerbarer Energien. Zuletzt erweiterte die Gesellschaft sein Angebotsspektrum um den Handel mit Erdgas. Damit hat das Unternehmen dem Kundenwunsch entsprochen, auch Liegenschaften und Produktionsstätten zu versorgen. 15 Jahre nach Eintritt in den Energiehandel hat sich Zeppelin Streif Baulogistik als führender Energielieferant für die Bauwirtschaft etabliert.

 

Grüner Baustrom für Goldbeck

Zeppelin Streif Baulogistik war der erste Baustromspezialist, der grünen Baustrom ins Portfolio aufgenommen hat. Der CO2-freie Strom stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Für Goldbeck interessant, denn das Familienunternehmen ist überzeugt: Ökologisches Handelns zahlt sich aus – ideell und wirtschaftlich.


Energielieferung zu besten Konditionen und eine einfache, transparente Abrechnungen lautet das Kundenversprechen, das Goldbeck in den kommenden Monaten testen wird. Der Lieferant von Baustrom arbeitet ohne Mehr- und Mindermengenklauseln. Markus Wagner, Senior Sales Manager Energie bei Zeppelin Streif Baulogistik sagt warum: „Aufgrund langjähriger Erfahrungen in der Baubranche und der damit verbundenen Kenntnis der Bauprozesse, verfügen wir über das Know-how den voraussichtlichen Bedarf einer Baustelle zu ermitteln.“ Der Kunde profitiert so von einer deutlich verbesserten Kalkulationssicherheit.


 

Die Baustromexperten von Zeppelin Streif Baulogistik ermitteln den Bedarf an Baustrom, liefern günstig den Strom zur Baustelle und betreuen die Elektro-Baustelleneinrichtung


Das Team von Zeppelin Streif Baulogistik beliefert zukünftig Baustellen von Goldbeck mit grünem Baustrom (Foto: Zeppelin Streif Baulogistik)


Pressemitteilung zum Goldbeck-Projekt

Austria Campus Wien: Baulogistik unterstützt Bauprozesse

„Die Baufläche von zirka 55.000 Quadratmetern entspricht etwa sechs Fußballfeldern. Wir werden bis zu 20 Krane gleichzeitig in Bewegung haben und zirka 500 Fahrzeugbewegungen am Tag. Bis zu 3.000 Leute werden parallel arbeiten“, erzählt Dominik Müller, Geschäftsführer von Zeppelin Streif Baulogistik Österreich.

Ab 2018 werden voraussichtlich 9.000 Menschen auf dem Campus arbeiten, davon allein 6.000 bei der Bank Austria, die dann 105.000 der insgesamt 200.000 Quadratmeter Bürofläche belegen wird. „Bei den Dimensionen verwundert es nicht, dass der Austria Campus einer der größten Aufträge unserer Firmengeschichte ist“, freut sich Christoph Afheldt, Geschäftsführer der deutschen Muttergesellschaft.

Bis zum Bezug 2018 gibt es allerdings noch viel zu tun.

Der Tiefbau hat begonnen: Auf 55.000 Quadratmetern entsteht am Praterstern in Wien der Austria Campus
Auf einer Fläche so groß wie sechs Fußballfelder entsteht am Nordbahnhof in Wien der neue Business –Standort Austria Campus
(Foto: Zeppelin Streif Baulogistik GmbH)

Effiziente Logistikkoordination mit dem Online-Avisierungs-System

Um die Belastung der vielbefahrenen Verkehrsadern am Praterstern möglichst gering zu halten, hat die Stadt Wien dem Bauherrn auferlegt, die beiden Hauptzufahrten in einer Frequenz 60/40 zu befahren. Da kommt das von Zeppelin Streif Baulogistik entwickelte Online-Avisierungs-System wie gerufen. Die Lieferanten melden ihre Transporte online an und bekommen Zeitfenster und Zufahrt zugewiesen. Über das Zutrittskontrollsystem Zeppelin InSite, ebenfalls eine eigene Entwicklung, stellen die Baulogistiker die Umsetzung sicher. Mit Hilfe von Zeppelin InSite sorgen die Baulogistiker weiterhin dafür, dass nur berechtigte Personen die Baustellen betreten.

Baulogistiker betreiben 500 Baucontainer für 3000 Baustellenmitarbeiter

Vier von insgesamt elf Containerburgen stehen bereits. Im Laufe des Jahres 2016 wird ein Containerdorf mit über 500 Baucontainern entstehen und als Containerbetreibermodell von Zeppelin Streif Baulogistik betreut. Die Baulogistiker richten die Fläche her, schaffen die Infrastruktur aus Strom, Wasser und Abwasser, planen und organisieren den Containeranlagenaufbau, vermieten sie an die verschiedenen Gewerke und übernehmen das komplette Facility Management.

Ein ganzes Baulogistikteam kümmert sich vor Ort um die Umsetzung der Baulogistik wie Zutrittskontrolle, Entsorgungsmanagement, Versorgungslogistik sowie die Einweisung von Nachunternehmern und ist Ansprechpartner für alle Gewerke und Lieferanten.

„Unser Ziel ist es, die Bauprozesse zu unterstützen und für alle Beteiligten die bestmöglichen Arbeitsbedingungen herzustellen.“ Dominik Müller sieht sich und sein Team als „Ermöglicher“ und damit als den verlängerten Arm des Bauherrn.

Pressemitteilung zum Austria Campus

Baulogistik am Dorotheen Quartier

Im Bereich zwischen dem alten und neuen Schloss und dem Breuninger Flagship-Store entsteht als neues lebendiges Viertel das Dorotheen Quartier. Das Ensemble aus drei Gebäuden mit bis zu neun Geschossen wird auf über 60.000 Quadratmeter Einzelhandel, gehobene Gastronomie, Büros, hochwertige Wohnungen und eine öffentliche Tiefgarage beherbergen.


Zeppelin Streif Baulogistik übernimmt im Auftrag der EKZ Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG die Baulogistik bei dem innerstädtischen Projekt. Die Baulogistiker unterstützen den Bauherrn mit der logistischen Steuerung und Koordination des Bauvorhabens ab September 2015.


Foto: Arnim Kilgus / Breuninger


Zeppelin Streif Baulogistik übernimmt die baulogistische Steuerung am Dorotheen Quartier in Stuttgart


(Foto: Arnim Kilgus / BREUNINGER)

Mobile Baulogistik im Aufwind

Der Windkraftanlagenhersteller Senvion hat mit Zeppelin Streif Baulogistik einen Rahmenvertrag für die Baustelleneinrichtung im Rahmen der Errichtung von Windenergieanlagen geschlossen. Innerhalb von 12 Monaten sorgen die Baulogistiker bei 130 Windparkprojekten für einen reibungslosen Ablauf.
Zeppelin Streif Baulogistik kümmert sich um die mobile Baulogistik für sämtliche Neubau- und Serviceprojekte in Deutschland, Österreich und Tschechien. Dazu hat das Unternehmen für Senvion saison- und windkraftanlagenspezifische Leistungspakete definiert. Ein Team aus Projektmanagern und Projektlogistikern sorgt für die bedarfsgerechte Baustelleneinrichtung mit den benötigten Maschinen und Geräten sowie Reinigungs- und zum Teil Bewachungsdienstleistungen.
 
Bewachung vor Ort - Rund um die Uhr
Immer fest im Blick: Windparkbaustelle Königshovener Höhe
Aktuell bauen RWE (51 % Anteil) und die Stadt Bedburg (49 % Anteil) im Rhein-Erft-Kreis den Windpark Königshovener Höhe mit 21 Windenergieanlagen. Zeppelin Streif Baulogistik stellt die komplette Baustelleneinrichtung für das Projekt und seine Bewirtschaftung sicher. Angefangen von dem Versorgungs- und Entsorgungskonzept der Sanitäranlagen, Brauch- und Trinkwasser, Abfallentsorgung, Strom, Aufenthalts- und Bürocontainer bis hin zur Anfahrtsbeschilderung für Lieferanten und Nachunternehmer. Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt ist an das Bewachungskonzept des weitläufigen Baufelds geknüpft, das für Publikumsverkehr frei zugänglich ist. Eine lückenlose Bewachung des Geländes rund um die Uhr erfordert die Unterstützung des Security-Teams mit Nachtsichtgeräten.
Mobile Baulogistik ist die Antwort der Baulogistikspezialisten auf den wachsenden Bedarf der Windkraftbranche zur umfassenden Betreuung von Baustellen. Die Dienstleistung eignet sich für alle Arten von Wanderbaustellen.
Pressemitteilung zum Sennvion-Projekt

Spielraumgewinn für den Bauherrn

Im April vergangenen Jahres wechselte Streif Baulogistik den Besitzer. Zeppelin erwarb das Unternehmen, weil es in die Wachstumsstrategie von Zeppelin Rental passte.
Inzwischen hat sich Zeppelin Streif Baulogistik neu aufgestellt und kann mit einem erweiterten Angebot punkten. Christoph Afheldt und Jörg Meckbach, die Geschäftsführer des „neuen“ Baudienstleisters, erzählen über die Anfänge, Strategien und die Zukunft. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren:
 

Mehr Baulogistikkompetenz für den Bau von Industrieanlagen

Das Baulogistikunternehmen Zeppelin Streif Baulogistik und der Industriedienstleister Zeppelin Industrial Services sind mit Wirkung zum 30. Oktober 2014 verschmolzen und treten am Markt nun gemeinsam unter dem Namen Zeppelin Streif Baulogistik GmbH auf.
Die Kunden profitieren von einem deutlich erweiterten Dienstleistungsspektrum und der langjährigen Erfahrung in Hochbau, Kraftwerksbau und Anlagenbau. Die neue Zeppelin Streif Baulogistik GmbH bietet Baulogistik, Baustelleneinrichtungen, Energieversorgung, temporäre Raumlösungen, temporäre Infrastruktur und Höhenzugang, mobile Werkstoffprüfung sowie ein umfassendes Angebot an Arbeitssicherheit und Schulungen.
Mit der professionellen Begleitung von Bauprozessen zum Beispiel beim Terminalneubau am Frankfurter Flughafen und bei dem Neubau einer TDI-Anlage bei BASF bringen die Baulogistiker viel Kompetenz in die neue Gesellschaft ein. Die Industriespezialisten zeichnen sich durch Prozess-Know-how in der Erstellung und Prüfung von Anlagen aus. Zukünftig vereint das Unternehmen umfangreiche Bauprozess- mit Industrieprozesserfahrung und bietet somit als einziges Unternehmen am deutschen Markt Kompetenz in der baulogistischen Steuerung und Optimierung für Industriebaustellen – von der Planung bis zur Inbetriebnahme.